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Home Unterricht Kunst "denkmal aktiv"

Projektbeschreibung "denkmal aktiv" an der Helene-Lange-Schule
für das Schuljahr 2010/2011

Durchführung

Das Projekt "denkmal aktiv" soll an der Helene-Lange-Schule zum Thema "Klöster und Klostergüter und Kirchen in Niedersachsen" durchgeführt werden. Es wird von zwei Lehrkräften im Rahmen des Oberstufenunterrichts (Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs aus einem Grundkurs Kunst (Frau Gerke) und einem Leistungskurs Geschichte (Frau Pflanz) nehmen an dem Projekt teil.) in den Fächern Kunst und Geschichte geleitet; in beiden Kursen befinden sich dieselben achtzehn Schüler. Das Projekt wird thematisch in die Vorgaben für das Zentralabitur 2012 in Niedersachsen im Fach Geschichte (Thematischer Schwerpunkt 1. Halbjahr: "Zusammenbruch der DDR und deutsche Einheit"; 2. Halbjahr: "Europa an der Schwelle zur Neuzeit") eingebettet und ist an die Themenvorschläge für das Fach Kunst (Themenvorschläge für die Kursstufe: "Denkmal - Mahnmal - Monument" und "Bauten als Ausdruck für Ideen") in der Kursstufe angelehnt.


Zielsetzung

Die Zielsetzung des Projekts orientiert sich am gewählten Projekttitel:

Baudenkmal Kloster als Erinnerungsort –

Einführung in die baugeschichtliche und denkmalpflegerische Beschäftigung mit einem ausgewählten Kulturgut.

Calenberger Klöster

 

Modul 1 August/September

Begriffe und Prozesse: Einführung in Denkmalpflege und Denkmalschutz

Kulturdenkmale in der Region Hannover

Denkmalwert und Motive für den Erhalt von Gebäuden

Stilmerkmale, Baumeister und Beispiele der Architekturgeschichte

Begriffskunde (Kulturdenkmal – Denkmalpflege - Denkmalschutz)

Denkmalschutzgesetzte

Institutionen zur Denkmalpflege

Vorgehensweisen der Denkmalpflege früher und heute

Umgang mit Baudenkmalen am Beispiel vom Berliner Schlossplatz

Architektur zeichnerisch und fotografisch darstellen/ dokumentieren

Exkursion zum Landesamt für Denkmalpflege (Einblick in Struktur und Aufgaben)

Expertengespräch mit Denkmalpfleger

Schülerinnen und Schüler sollen aktuelle Positionen der Denkmalpflege verstehen, indem sie sich zunächst mit Begriffen der Denkmalpflege und Erinnerungskultur auseinandersetzen sowie die Entwicklung von Denkmalschutz in Deutschland nachvollziehen.

 

Modul 2 November/ Dezember

Bedeutung von Klöstern im Wandel der Zeit: Geschichte der Calenberger Klöster

gesellschafts-politische Rolle und Funktion von Klöstern in der Geschichte

Geschichte des Sakralbaus in Europa

Erscheinungsform und Funktion der Architektur von Klöstern

Entwicklung der Calenberger Klöster im Laufe der Zeit (Architektur, Funktion, Konfession etc.)

Klöster in der DDR

Exkursion in ausgewählte Klöster

Expertengespräche mit Herrn Lemke (Klosterkammer Hannover) und mit Bewohnern des Klosterkonvents

Indem sie den Wandel von Bedeutung und Einfluss norddeutscher Klöster für das Leben in verschiedenen historischen Kulturepochen erarbeiten, finden Schüler Zugang zur signifikanten Rolle von Architektur als Ort und Ausdruck menschlichen Denkens und Handelns.

Durch Besuche und Gespräche erfahren sie, welche unterschiedlichen Funktionen Klöster heute haben, in welchem baulichen Zustand sie sich derzeit befinden und welchen Veränderungen sie unterzogen wurden. Die Schüler diskutieren die Bedeutung von Klöstern als Baudenkmale und Erinnerungsorte für unsere heutige Gesellschaft.

 

Modul 3 Februar/ März

Inventarisieren und Bewahren: Methoden der Denkmalkunde und Denkmalpflege

Exkursion zu einer Baustelle an einem Baudenkmal

Expertengespräch mit Restauratoren

Auf der Grundlage eines erarbeiteten Verständnisses für den Schutz von Denkmalen im Sinne eines Bewahrens und Konservierens sowie dem erworbenen Wissen über die Geschichte der Calenberger Klöster sollen die Schüler sich anschließend mit Methoden der Denkmalkunde beschäftigen. Begleitet von Experten der angewandten Denkmalpflege bekommen die Schüler Einblick in die Arbeit von Inventarisation, Bauforschung und Restauration.

Methoden der Denkmalpflege

 

Modul 4 Mai/ Juni

Dokumentation der Baugeschichte eines ausgewählten Klosters: Erprobung verschiedener denkmalpflegerischer Methoden

Exkursion zum Kloster

Besuch von Archiven und Bibliotheken

Expertenhilfe von Bauforschern und Restauratoren am ausgewählten Kloster

Im Rahmen einer exemplarischen Untersuchung der Baugeschichte eines Klosters nehmen die Schüler die Rolle des Denkmalpflegers ein, sammeln und dokumentieren arbeitsteilig die Bauphasen des Denkmals, recherchieren in Archiven und Bibliotheken, führen Quellenforschung durch, vermessen ausgewählte Teile der Anlage und skizieren Grundrisse und Wandaufrisse. So können sie die über Jahrhunderte gewachsene Bausubstanz, Wiederaufbauten und An- und Neubauten der Klosteranlage nachvollziehen, aber vor allem die bereits durchgeführten erhaltenden Maßnahmen sowie die modernen Eingriffe unter Aufsicht der Denkmalbehörde praktisch erfahren.

Methoden der Denkmalkunde

 

Zeitplanung

Das Projekt besteht aus vier Modulen, die auf das Schuljahr 2010/2011 verteilt sind. Im Kunstunterricht kann das Projekt zwei Stunden in der Woche unterrichtet werden; im Geschichtsunterricht umfasst jedes Modul je eine Unterrichtseinheit (4-6 Stunden). Des Weiteren werden je zwei von einem Experten begleitete Exkursionen pro Modul außerhalb des Unterrichts durchgeführt. Neben den gemeinsam durchgeführten Exkursionen führen die Schüler möglicherweise auch selbständig Expertengespräche durch und nutzen Bibliotheken und Archive für ihre Recherche.


Dokumentation

Alle Teilschritte und Prozesse des Projekts werden von Anfang an dokumentiert. Jeder Schüler führt ein Projektbuch. Einzelne Schüler werden Expertengespräche und Exkursionen arbeitsteilig mit Hilfe von Notizen, dem Fotoapparat sowie einem Audioaufnahmegerät dokumentieren. Im vierten Modul, das vor allem durch denkmalpflegerische Methodendurchführung am Baudenkmal bestimmt ist, werden die einzelnen Gruppen ihre Arbeitsprozesse schriftlich festhalten und die Ergebnisse mit visuellem Anschauungsmaterial als Mappe abgeben. In einem Portfolio werden zum Abschluss Unterrichtsmaterialien, Schülerergebnisse und eine Projektreflexion zusammengetragen und allen Interessierten zur Anschauung bereitgestellt.


Fachliche Partner

Das Projekt wird von zwei fachlichen Partnern unterstützt:

Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege

Klosterkammer Hannover

 
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