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(1) DESY in Hamburg (Jg. 11)alt

Das Deutsche Elektronen-Synchrotron, auch kurz genannt „DESY“, ist ein Forschungszentrum und gehört der Helmholtz-Gemeinschaft an. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist ein Zusammenschluss mehrerer Forschungszentren, die Beiträge zur Lösung großer Fragen von Wissenschaft sowie Gesellschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen untersucht.

DESY ist eines der führenden Beschleunigerzentren zur Erforschung der Materie. Für diese Forschungen werden dort große Teilchenbeschleuniger entwickelt und gebaut. DESY wurde am 18. Dezember 1959 in Hamburg gegründet und besitzt einen weiteren Standort in Zeuthen (Brandenburg).

Die zu finanzierenden Mittel werden zu zwei Drittel vom Bund und den jeweiligen Sitz-Ländern (Verhältnis 90:10) zur Verfügung gestellt. Ein Drittel der Kosten wird von den Zentren selbst aufgebracht. DESY kombiniert die Forschung mit Photonen und Teilchenphysik, welches einmalig in Europa ist. Weltweit gib es sechzehn DESY-Zentren, die alle die drei folgenden Schwerpunkte verfolgen:

  • die Teilchenphysik , somit das Erforschen an Beschleunigern von fundamentalen Bausteinen und Kräften im Universum

  • die Forschung mit Photonen, um Strukturen und Prozesse im Mikrokosmos sichtbar zu machen

  • die Beschleuniger , welche dazu dienen die Teilchen auf immer höhere Energien zu beschleunigen und um Strukturen und Prozesse auf extrem kleinen Raum- und Zeitskalen zu beleuchten

Neben dem eigenständigen Forschen arbeitet DESY zusätzlich mit nationalen und internationalen Partnern zusammen und beteiligt sich auch an Großprojekten. Dazu gehören zum Beispiel der europäische Röntgenlaser XFEL in Hamburg, das internationale Neutrinoteleskop IceCube am Südpol und noch viele andere. DESY wird jährlich von vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern besucht, um dort zu forschen und sich weiter zu bilden. DESY hat in 50 Jahren zahlreiche Erfahrungen in der Beschleunigerentwicklung gesammelt und gehört somit zu den führenden Forschungszentren der Welt.

 

Schüler-Eindrücke im DESY

Im Dezemberg trafen sich alle Physikkurse des 11. Jahrgangs der Helene-Lange-Schule und fuhren gemeinsam gegen 8:00 Uhr los: Ziel war das DESY in Hamburg.

altFür Unterhaltung auf der Hinfahrt sorgte Herr Katemann mit einem Buchstaben- und Kreuzworträtsel und einem verlockenden ersten Preis für den Gewinner. Bei der Ankunft im DESY wurden wir freundlich von einem Mitarbeiter empfangen, der uns einen Vortrag über das DESY hielt.

Durch seine lockere Art und Haltung, sowie seinen Humor fiel uns das Zuhören nicht schwer. Wir erfuhren etwas über die Helmholtz-Gemeinschaft, die aus 1900 Mitarbeitern (davon 600 Wissenschaftler und 700 Diplomanden, Doktoranden und Postdocs) besteht. Wir erhielten auch Informationen bezüglich des Jahresetats des Forschungsinstituts, welcher 3 Milliarden Euro beträgt.

Zudem erklärte man uns explizit die Grundlagenforschung, doch aufgrund unserer Unwissenheit in diesem Themengebiet fiel es uns schwer dies zu verstehen. Einerseits waren es einfach zu viele Informationen auf einmal und andererseits fiel es schwer, alles in dem unglaublichen Tempo der Vortragsweise zu behalten.

Nach dem 1 ½-stündigen Vortrag begann anschließend unsere Führung. Alle anwesenden Schüler wurden in vier Gruppen unterteilt. Als erstes gewährte man uns einen Einblick in die Überwachungsanlage des DESY. Die Monitore zeigten mehrere überwachte Räume beispielsweise in Zeuthen sowie anderen Ländern, die miteinander verkoppelt waren.

Wir gingen weiter zum Röntgenlaser XFEL, fanden jedoch nur eine Baustelle vor. Der mit der Führung betraute Mitarbeiter erläuterte uns, dass der XFEL 30m unter der Erde gebaut wird und sich über eine Länge von 3,4km erstreckt.

Darauf folgte die Besichtigung des Beschleunigers Hera B, der ebenfalls einige Meter unter der Erde liegt und wie ein langer Gang mit vielen Geräten auf uns wirkte. Trotz der guten Erläuterungen war es bedauerlich, dass wir keine Möglichkeit hatten in ein Gerät rein zu gucken um sich den Vorgang vorzustellen.

Gegen 13:30 Uhr verließen wir zusammen mit unseren Lehrern das DESY. In der darauf folgenden einstündigen Mittagspause besaßen wir die Möglichkeit ein wenig durch die Straßen Hamburg entlang des Hafens zu schlendern.

Wir hatten die Wahl zwischen Fischbrötchen am Hafen und Essen auf der Reeperbahn. Die meisten entschieden sich für die zweite Variante.

So hatten wir nicht nur einen Einblick in die Forschungswelt sondern auch in die berühmteste Straße Hamburgs.

Nach ca. 2 ½ Stunden Fahrt kamen wir gegen 18:00 Uhr in Hannover an und fuhren mit der Erfahrung eines erlebnisreichen Tages nach Hause.

Die Fahrt hat sich nicht nur gelohnt, sondern war auch sehr unterhaltsam, informativ und aufschlussreich. Jeder konnte etwas mit nach Hause nehmen: die Verwunderung über das hohe Jahresetats des DESY, die Enttäuschung keine praktische Aufgabe durchgeführt zu haben oder sich einfach über den ergebnisreichen Tagesausflug zu freuen.

Alles in Allem ein gelungener Tag :)

(2) Phaeno in Wolfsburg (Jg. 5/6)

Jährlich - meistens kurz vor den Halbjahreszeugnissen - machen sich einige Klassen der Jahrgänge 5 und 6 auf in die Experimentierlandschaft "Phaeno" in Wolfsburg. Dort haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an über 350 Experimentierstationen Spannendes aus den Bereichen der Physik, Biologie, Chemie und Technik zu erforschen und selbst auszuprobieren. Neben den Experimenten können die Klassen auch Workshops zu verschiedenen Themen besuchen oder bei den spannenden Vorführungen, wie z.B. dem Feuertornado oder der supraleitenden Magnetschwebebahn, zuschauen.

Insgesamt bekommen unsere Schülerinnen und Schüler auf diesem Tagesausflug einen reichhaltigen Einblick in die Wissenschaft und können Experimente ausprobieren, die sonst im Schulalltag nicht realisierbar sind.

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Illusion "verrückter Stuhl"       Experiment "Magnetschwebebahn"

(3) Museum für Energiegeschichte in Hannover (Jg. 7/8)

Im Rahmen des Energie- oder Elektrikunterrichts bietet sich ein Besuch des benachbarten Museums für Energiegeschichte an. In einer 1,5-stündigen Führung bekommen die Schülerinnen und Schüler von einer Museumspädagogin viele historische elektrische Geräte demonstriert und dürfen diese auch teilweise selbst ausprobieren. Highlights dabei sind eine alte Jukebox, ein Krawattenbügler und alte TV-Geräte. Meistens veranstaltet das Museum zusätzlich noch eine Sonderausstellung zu wechselnden Themen. Den Abschluss des kleinen Ausflugs bildet ein kurzer Film zu einem selbst gewählten Thema.

 
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