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tansania_2013_00Tansaniafahrt Bericht 2013

 

Jambo! Am Freitag sind wir gut in Tansania gelandet.
Wegen der vielen interessanten Erlebnisse haben wir das Gefühl, schon viel länger hier zu sein.

Unter anderem haben wir Moshi erkundet, Spaziergänge in unserem Wohnort Fukeni unternommen,  an einem zweistündigem Gottesdienst teilgenommen, bei dem wir zwei deutsche Lieder präsentiert haben.

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Bei den Besuchen unserer Partnerschule wurden wir sehr herzlich empfangen. Auf dem Weg dorthin durchfahren wir verschiedene Vegetationszonen vom tropischen Bergwald bis zur Savanne.

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Die Schülerinnen und Schüler des German Club und der Tansania-AG haben schnell Kontakte geknüpft, Namen spielerisch gelernt, Volleyball gespielt und mit der Vorbereitung eines Rollenspiels begonnen.

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Die Anschaffungen aus unseren Spendengeldern der letzten drei Jahre sind im ausgezeichneten Zustand und werden ausgiebig genutzt. Dennoch wird deutlich, dass es immer noch an vielen elementaren Dingen mangelt. Außerdem mussten wir feststellen, dass viele Kinder noch nicht aus den Ferien zurück sind, weil viele Eltern das Schulgeld nicht aufbringen können. Dieses Problem hoffen wir in Zukunft mithilfe unserer Schulgemeinschaft lösen zu können.

Jetzt müssen wir uns aber verabschieden, um den unglaublichen Blick auf den Kilimanjaro bei Sonnenuntergang von unserer Terrasse aus zu genießen...

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Fortsetzung (01.08.2013):

 

Die letzte Woche war voll von neuen Eindrücken und enthielt eine Fülle von Erlebnissen. Am letzten Donnerstag brachen wir auf zu einer Wanderung zu einem Wasserfall in Mataruni. Der Weg führte über schmale Pfade durch üppige Vegetation und vorbei an kleinen Feldern mit Bananenstauden, Kaffeesträuchern, Avocadobäumen und Eukalyptus. Nach etwa eineinhalb Stunden bergauf und bergab bot sich uns ein atemberaubender Anblick. Unser einheimischer Guide veranschlagte die Höhe des Wasserfalls auf 140 m.

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Am nächsten Tag starteten wir vor Sonnenaufgang mit unserem Bus zum Arusha-Nationalpark. Die ersten drei Stunden dort verbrachten wir im nebelverhangenen tropischen Bergwald wo wir in den Bäumen Mantelaffen (schwarz mit weißen Bärten und langen buschigen weißen Schwänzen) beobachten konnten. Die Besonderheit war, dass wir aus unserem Bus aussteigen und ein stückweit ins Dickicht vordringen durften. Anschließend ging es in die Savanne. Hier sahen wir die ersten Giraffen und Zebras in freier Wildbahn. Durch Zufall entdeckten wir die Hatari-Farm, berühmt durch den gleichnamigen Spielfilm. Viel diplomatisches Geschick verschaffte uns Einlass in die noble Lodge. Von der Terasse aus genossen wir ein herrlichen Blick auf die afrikanische Landschaft mit weidenden Büffeln. Die folgende Nacht verbrachten wir im Backpackers in Arusha, um die Weiterfahrt zum Tarangire-Nationalpark zu verkürzen. Vor dem Eingang des Parks trafen wir uns mit 22 Schülern und 8 Lehrern unserer Partnerschule Msitu wa Tembo. Durch unsere finanzielle Unterstützung erhielten sie erstmals die Gelegenheit einen Safaripark zu besuchen. In der gemeinsam verbrachten Mittagspause auf einem Hochplateau genossen wir die Aussicht auf eine Flusslandschaft mit vielen verschiedenen Tieren: Elefanten, Giraffen, Zebras, und sogar Löwen. Unser Mittagsessen wurde durch einen diebischen Affen beendet. Viele Fahrstunden später kamen wir zwar erschöpft, aber mit vielen schönen Erinnerungen in unserer Unterkunft in Fukeni an.

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Am Sonntag stand wieder ein Gottesdienst bei unserem Gastgeber Pastor Kennedy an, in dem wir ebenfalls zwei Lieder zum Besten gaben. Im Anschluss gab es wie hier „üblich“ Obst und Gemüse zugunsten der Gemeindekasse versteigert. Aufgrund eines plötzlichen Todesfalls im Kollegium der Msitu wa Tembo Schule musste die gemeinsame Unterrichtsplanung auf die nachfolgende Woche verschoben werden. Am Montag begann der Unterricht im neu eingerichteten Science Lab mit einem Stationenlernen an jeweils zwei Stationen in den Fächern Biologie, Chemie und Geographie. In Biologie gab es Übungen mit den gespendeten Binokularen und Mikroskopen. Dies war für die Schülerinnen und Schüler des German Clubs der erstmalige Kontakt mit praktischem Arbeiten. Bislang wurde nur Theorie mit Frontalunterricht gebüffelt, da auch Schulbücher nicht zur Standardausstattung der Schüler gehören. In Chemie wurden drei Experimente zur Dichtebestimmung durchgeführt. Die praktischen Geographieübungen bestanden aus Aufgaben zu Karten aus Deutschland/Europa und Tansania/Afrika. Während der Übungen wurden viele Fragen der wissbegierigen Schülerinnen und Schüler beantwortet.

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Nach der Mittagspause begannen die deutschen und tansanischen Schüler mit dem Einüben eines Dramas in englischer Sprache. Das Drama wurde von dem tansanischen Englischlehrer Mister Merinyo geschrieben und angeleitet. Das Ziel war die Aufführung bei der Verabschiedungsfeier am letzten gemeinsamen Schultag.

 

Auf der Rückfahrt zu unserem Gästehaus kauften wir in Moshi noch zahlreiche Chemiekalien und Zubehör für den Unterricht am nächsten Tag. Am Dienstag fand die Fortsetzung des Stationenlernens statt. Unter anderem wurden Experimente zur Verbrennung von Eisen, Chromatographie, Stärkenachweis, Plasmolyse durchgeführt. Außerdem lernten die Schüler Deutschlands Flora und Fauna kennen.

 

Am Nachmittag erwartete uns eine besondere Unterrichtseinheit: Afrikanischer Tanz. Nach einer eindrucksvollen Präsentation von vier tansanischen Schülerinnen und Schüler übten wir gemeinsam einen Tanz ein. Nach der eindrucksvollen Präsentation zunächst noch gehemmt, hatten wir dann aber alle beim gemeinsamen Tanzen schnell eine Menge Spaß. Begleitet wurde der Tanz von tansanischer Musik aus neu angeschafften Aktivboxen aus den Spendengeldern der HLS. Der Gruppe aus Deutschland sollte aber am Abend noch ein noch größeres Abenteuer bevorstehen: Obwohl zu dieser Jahreszeit unüblich, regnete es in Moshi und Fukeni den ganzen Tag. Auf dem Rückweg zur Unterkunft wurden wir schon von unsere Busmannschaft vorgewarnt, dass es zwischenzeitlich rutschig werden könnte, wir uns aber keine Sorgen zu machen brauchten. Die Rückfahrt endete letztendlich mit einer Nachtwanderung in knöcheltiefem Schlamm...

 

Trotz allem blieb die Stimmung durchgehend gut und so kamen wir an diesem Tag zwar spät zur unserer Unterkunft, waren aber trotzdem zufrieden, dass wir die Situation erfolgreich gemeistert hatten.

 

Am Mittwoch mussten wir aufgrund der Straßenbedingungen einen Umweg zur Schule fahren. Am heutigen Tag fotografierten wir die Patenkinder. Die deutschen Schülerinnen und Schüler interviewten die 20 Schülerinnen und Schüler des German Clubs mit den in der AG vorbereiteten Fragen. Unter anderem waren es Fragen zur Person, zu Aktivitäten in der Freizeit und Wünschen für die Zukunft. In der Zwischenzeit inspizierten einige Lehrer die sanitären Einrichtungen der Msitu wa Tembo Schule und die desolaten Klassenräume. Hier soll ein Großteil der Spendengelder dieses Jahres fließen. Normalerweise ist für die Instandsetzungsmaßnahmen wie bei uns der Staat zuständig, aber die vielen Anträge der Schulleitungen in den letzten Jahren waren erfolglos.

 

Mittags besuchte die Gruppe den schulnahen Massai-Markt. Es gab gegrilltes Ziegenfleisch, Ziegenköpfe als Opfergaben und die typischen Massaistoffe.

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Am frühen Nachmittag waren wir bei einem Lehrerehepaar zum Essen eingeladen. Wir wurden sehr herzlich empfangen und Herr Boniface hielt eine ergreifende Begrüßungsrede, in der er uns über die gemeinsame Zusammenarbeit hinaus als Freunde bezeichnete.

 

Der nächste Tag begann mit der Molkereibesichtigung von unserem Gastgeber Pater Kennedy, der dieses Projekt in Zusammenarbeit mit Schweden betreut.

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Am Nachmittag besuchten wir die nahgelegene Natiro Secondary School, die Partnerschule der IGS Linden. Im Gegensatz zur Msitu wa Tembo Schule ist diese Schule nicht in staatlicher, sondern in kirchlicher Trägerschaft.

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Freitag war dann schon die Abschiedsfeier in der Msitu wa Tembo Schule.

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Im Rahmen einer Talentshow konnten wir afrikanischen Tanz sehen und Gesang hören. Ein besonderes Highlight war der rituelle Tanz der Massai-Schüler mit den Massai-Schülerinnen.

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Das gemeinsam erarbeitete Drama bildete dann den Abschluss der Darbietungen.

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Im Anschluss gab es noch ein Reihe von Abschiedsfotos. Der stellvertretende Schulleiter ermunterte die Schülerinnen und Schüler der Msitu wa Tembo Schule ausdrücklich gemeinsame Abschiedsfotos mit den deutschen Gästen zu machen.

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Zur Webseite der Tansania-AG

 
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