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Philosophie

Als eines der wenigen Gymnasien in Niedersachsen bietet die Helene-Lange-Schule die Möglichkeit, im Fach Philosophie die schriftliche oder mündliche Abiturprüfung abzulegen. Ab Klasse 10 können Schülerinnen und Schüler das Fach anstelle von Religion bzw. Werte und Normen anwählen (Wahlbogen, Stand Juni 2014).

Das Staunen über scheinbar Selbstverständliches bildet den Ausgangspunkt der Philosophie. Für das Philosophieren, für den Austausch über das, „was die Welt im Innersten zusammenhält", über die Prinzipien des Denkens und der Welt, braucht man einen klaren Kopf, geschärfte Denkwerkzeuge und eine genaue Sprache.

Obwohl die Philosophie die erste Wissenschaft ist, ist sie nicht veraltet. Ihre Themen sind überzeitlich. Wenn beispielsweise von künstlicher Intelligenz gesprochen und die Frage aufgeworfen wird, ob Computer denken können, dann kann die Philosophie die Frage beantworten helfen, weil sie untersucht, was das überhaupt ist: Denken.

Anlässe zum Philosophieren sind die Fragen der Schülerinnen und Schüler, Bilder, Filme, Musik oder Gedankenexperimente. Viele der grundsätzlichen Fragen nach Gut und Böse, Wahr und Falsch, Leben und Gesellschaft, die uns heute beschäftigen, haben eine lange Geschichte in der Philosophie. Die Lektüre und kritische Reflexion von Originaltexten steht deshalb im Mittelpunkt des Unterrichts. Aber auch Rollenspiele, philosophische Cafés, das Verfassen von Essays und kreative Gestaltungen in Bild und Text sind Teile des Unterrichts.

Und wozu das alles? Philosophie ist anstrengend, aber die gewonnenen Einsichten lohnen die Mühe. Sie ist etwas für Querdenker und begeisterte Redner, kluge Köpfe und geduldige Leser. Das Philosophieren fördert das Textverstehen, erhöht die gedankliche Schärfe und die Kritikfähigkeit, schult das gegenseitige Verstehen, führt zu begründeten Urteilen und bietet als Bildungsfach eine Orientierung in der eigenen und in fremden Kulturen, in der Vergangenheit und für die Gegenwart.

Themenfolge in den sechs Kurshalbjahren

10.1 Einführung: Was ist Philosophie? / Anthropologie: Was ist der Mensch?

10.2 Sprache und Erkenntnis

11.1 Positionen der Ethik

11.2 Rechts- und Staatsphilosophie

12.1 Erkenntnis, Wahrheit, Wissenschaft

12.2 ad libitum: z.B. Ästhetik, Religionsphilosophie, Naturphilosophie, außereuropäische Philosophien

Aus dem Unterricht

Ich denke, also bin ich. Dieser Satz kommt unspektakulär daher, er klingt beinahe wie eine Banalität. Und doch hat der Philosoph René Descartes mit dem schlichten Gedanken „Cogito ergo sum.“ zu seiner Zeit im 17. Jahrhundert eine gedankliche Revolution formuliert. Im Kurs „Was ist Wahrheit? Erkenntnis, Wahrheit, Wissenschaft“ haben die Schülerinnen und Schüler Descartes' Paradigma der Neuzeit in Form von Comics parodiert. Wie jede Karikatur beabsichtigen die Zeichnungen eine komische Wirkung. Sie eröffnen aber auch neue Einsichten in einen alten Gedanken.

 
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